Badminton

badminton-racket-shuttlecock-27450074Badminton ist eine der schnellsten Sportarten überhaupt

Die nur fünf Gramm schweren, aus Kork und Federn bestehenden Bälle erreichen Spitzengeschwindigkeiten bis zu 300 Km/h.
Hier ist Reaktionsschnelligkeit gefragt.

Badminton ist ein äußerst spannendes Spiel und ein hervorragendes Fitnesstraining. Badminton ist ein Spiel, das schnell erlernt werden kann und deshalb sofort viel Spaß macht. Man muss sich ständig bewegen, schnell reagieren und sich immer wieder auf  neue Spielsituationen einstellen.

Der Spieler wechselt ständig zwischen  Starts und Stopps Dreh- und Streckbewegungen und Sprüngen, Koordination, Schnelligkeit und Gewandtheit spielen eine wichtige Rolle. Das bringt Herz und Kreislauf ziemlich auf Taub und ist auch gut für die Figur: Während eines Matches verliert man durchschnittlich bis zu 600 Kalorien. Badminton ist trainingswirksamer als Tennis, die Verletzungsgefahr ist geringer als beim Squash.

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Die Flugeigenschaften des Federballs ermöglichen es, diesen selbst als Ungeübter wesentlich leichter zu erreichen als einen Tennis-oder Squashball. Hierdurch muss das Spiel seltener unterbrochen werden, die reine Spielzeit nimmt zu, und ein rasanter Ballwechsel kommt schneller zustande.

Nicht zuletzt bietet Badminton auch eine angenehme psychische Beanspruchung, weil es taktisch vielseitig ist.

Wenn Badminton etwas für die Fitness bringen soll, müssen Sie allerdings mindestens zweimal die Woche den Schläger in die Hand nehmen.

Badminton im Aufwindfederball

Die ersten Partien fanden im Jahr 1870 auf dem Schloss des Herzogs von Beaufort in der englischen Grafschaft Gloucestershire statt. Der Landsitz trug den klangvollen Namen „Badminton Hall“ was die Frage nach der Herkunft des Namens der Sportart beantworten dürfte.

Nur wenige Jahre später wurden bereits die ersten Wettkämpfe ausgetragen, und 1934 schlossen sich neun Verbände zur „International Badminton Federation“ zusammen. Nach den Wirren des Zweiten Weltkriegs schaffte Badminton den Durchbruch zur Weltsportart. In den ersten Jahren waren die Engländer dominierend, wurden dann aber von den Skandinaviern und den Asiaten abgelöst. Seit 1992 ist Badminton olympische Disziplin.

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