Vorsicht, Fruchtzucker!

Vorsicht Fruchtzuckerfruit

Fruchtzucker (Fruktose) kommt zunächst sehr „gesund“ daher. Weil man ihn speziell in Honig oder Obst findet, gilt er als ganz „natürlich“. Positiv wird ihm auch angelastet, dass er anders als der normale Zucker (Glukose) unabhängig vom Hormon Insulin verstoffwechselt wird, also keine Heißhungerattacken auslöst. Fruktose wird nämlich direkt in der Leber völlig ohne Insulin verarbeitet.
Genau das ist aber auch sein Problem: Weil dadurch speziell in der Leber die Fettproduktion angeregt wird, kann zu viel Fruktose eine nicht-alkoholbedingte Fettleber entstehen lassen. Sie sollten deshalb vorsichtig sein.

Zwar sorgt Fruchtzucker nicht dafür, dass viel Insulin ausgeschüttet wird, was uns ja gut gefällt. Aber weil er das Sättigungszentrum im Gehirn nicht anspricht, macht er Hunger auf mehr. Unser Gehirn reagiert zwar auf Glukose, nicht aber auf Fruchtzucker mit „Ich bin satt“, aus dem einfachen Grund, weil Glukose auch zur Insulinausschüttung führt.
Obwohl wir reichlich Energie in Form des Fruchtzuckers zu uns nehmen, bleibt unser Appetitzentrum unverändert aktiv – und wir essen einfach weiter. Fruchtzucker Übergewicht und Diabetes. Immer mehr Lebensmittel, vom Ketchup über  Babynahrung und Limonaden bis zu Fertiggerichten, werden heute nicht mehr mit Haushaltszucker aus Zuckerrüben oder Zuckerrohr gesüßt, sondern mit Fruchtzucker, beispielweise aus Maissirup. Weil dieser eine stärkere Süßkraft hat als Rübenzucker und sich besser transportieren lässt, ist das für die Hersteller schlicht billiger.

Zucker macht süchtigsugar

Unsere Gene mögen nur Eiweiß und Fett in großen Portionen. Eine ganze Evolution lang hat der Mensch fast nur von Eiweiß und Fett gelebt. Nie war Fett mit Kohlenhydraten kombiniert. Nur ganz wenige Kohlenhydrate stecken in Gräsern, Wurzeln, Beeren und den Honig wilder Bienen gab`s eher selten. Dann ließ sich der Mensch vor 8000 Jahren, am Acker nieder. Durch den Anbau von Getreide stieg der Kohlenhydratgehalt im Essen drastisch. Und seit im 18. Jahrhundert mit dem Anbau von Zuckerrüben begonnen wurde, wird alles immer süßer. Zucker ist eine billige Zutat für die Lebensmittelindustrie. Steckt überall drin, sogar in der Wurst, im Ketchup, in Salatsoßen, in Fischfonds, Kartoffelbrei. Viele vermeintlich gesunde Müsliriegel, Pausensnacks oder Cerealien mit geröstetem Weizen, verfeinert mit leckerem Honig, enthalten mehr Zucker als Getreide.

Aber eigentlich ist es egal: Stärke in Kartoffel- und Weißmehlprodukten ist für den Blutzucker, das Insulin, für den Heißhunger genauso schlimm – ja sogar noch schlimmer. Denn auch die Stärkemoleküle werden schon im Mund zu Zuckermolekülen abgebaut. Zu Glukose. Die den Blutzucker rasant ansteigen lässt.

Frisches Obst unter der Lupeeper

Gut: Limette, Zitrone, Himbeere, Erdbeere, Heidelbeere, Brombeere, Aprikose, Grapefruit, Orange, Pfirsich, Mandarine

Befriedigend: Kiwi, Pflaume, Birne, Apfel, Sauerkirsche, Honigmelone

Mangelhaft: Ananas, Mango, Feige, Mirabelle, Granatapfel, Banane

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Durch Essen gesund bleiben

Essen ist Leben, Nahrung ist Medizin

In unserem Körper laufen viele Prozesse unterbewusst ab. Was wir an Speisen und Getränken zu uns nehmen, können wir jedoch wählen, also Einfluss nehmen. „Essen ist Leben, Nahrung ist Medizin“, besagt ein chinesisches Sprichwort. Selbst die Heilkunde ist geprägt von einem ganzheitlichen Menschenbild. Der Mensch steht zwischen Himmel und Erde. Er unterliegt denselben Gesetzmässigkeiten, die auch in der Natur herrschen.

yin eating

Das Ziel besteht darin, ein harmonisches Gleichgewicht zwischen Yin und Yang zu finden. Dieses Wechselspiel zwischen Yin und Yang erhält uns am Leben. Dadurch ist der Mensch in seiner Mitte verankert, Krankheiten können sich nicht manifestieren. Trennen sich Yin und Yang, erlischt das Licht, stoppt der Atem.

Wir brauchen nicht nur voll-, sondern hochwertiges Essen, um unsere Gesundheit stabil zu halten: sprich saisonale Produkte, frisch und naturbelassen. Mit Liebe zubereitet, liefern sie dem Körper am meisten Energie. Industriell gefertigte Produkte, tiefgekühlte oder bestrahlte Gerichte (auch in der Mikrowelle erhitzte Speisen) können unsere Energie nicht richtig aufbauen. Dasselbe gilt für Nahrung mit Geschmacksverstärkern und Konservierungsstoffen.

Yin und Yangyin-yang

Yin steht für Dunkelheit, Kälte, Ruhe, Nacht, Winter, Weiches und für alles Sichtbare. Yin vermehrt unsere Körpersäfte und kühlt uns.
Yang steht für Helligkeit, Wärme, Aktivität, Tag, Sommer, Hartes, Geistiges und Unsichtbares. Kurzum für alles, was zum Lebendigsein gehört. Yang stärkt unsere Energie und wärmt uns.
Wenn wir das Wechselspiel von Yin und Yang kennen, dazu die Wirkung einzelner Lebensmittel, können wir ein bestehendes Ungleichgewicht ausbalancieren. Dies geschieht durch den gezielten Griff zu bestimmten Speisen und Getränken.
Wir befinden uns nie ein einem starren Zustand. Je nach Situationen wechseln wir von Wärme zu Kälte – und umgekehrt. In der chinesischen Ernährungslehre wird jedes Lebensmittel nach seiner energetischen Wirkung betrachtet. Danach, ob es mehr Yin- oder mehr Yang-Anteile besitzt. Mehr Yin Anteil bedeutet, dass es auf den Körper eher kühlend und erfrischend wirkt, mehr Yang-Anteil liefert dem Körper Energie. Wärmende Ernährung stabilisiert unser Yang, stärkt die Zuversicht und erzeugt Vitalität. Menschen, die leicht frieren, wird Wärme zugeführt, jenen, die unter Hitzesymptomen leiden, Wärme abgeleitet.

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Das Prinzip Fatburning

Was ist genau Fatburning? – Essen Sie sich Schlank!fatburnerschlank

Fatburning ist eine Ernährungsweise mit einem ausgewogenen Speiseplan, bei dem Nahrungsmittel bevorzugt werden, die eine besonders fettabbauende Wirkungsweise haben.

protein

 

 

Es gibt köpereigene Bestandteile und in Lebensmitteln enthaltene Stoffe, die das Fett in unserem Körper freisetzen und verbrennen.
Mahlzeiten, in denen besonders viele dieser „Fatburner“ vorkommen, unterstützen also das Abnehmen. Sie sorgen nämlich dafür, dass Fett in Energie umgewandelt wird und sich nicht in Form der lästigen Polster an Hüfte, Bauch und Po festsetzt.

Welche Hormone, Biostoffe und Enzyme sind beim Fettverbrennen nützlich?

Das Wachstumshormon wandelt, während wir schlafen, das tagsüber in den Fettzellen gesammelte Fett in Energie um. Zur Bildung der des Wachstumshormons benötigt der Körper viel Eiweiß sowie die Vitamine C und B6. Wer reichlich Eiweiß, Obst und Gemüse, mageres Fleisch zu sich nimmt, unterstützt die wertvolle Arbeit des Wachstumshormons.

Glukagon wird in der Bauchspeicheldrüse gebildet, welche das Hormon ausstößt, sobald der Blutzuckerspiegel unter einen bestimmten Wert fällt. Dieser Prozess setzt Energie frei, die Fett aus den Zellen verbrennt. Glukagon ist auf die Zufuhr von Eiweiß angewiesen.

Das Schilddrüsenhormon ist ebenfalls an der Fettverbrennung im Körper beteiligt. Jod ist in Meeresfischen und natürlich in jodiertem Speisesalz enthalten und der Schilddrüse unbedingt durch die Ernährung zugeführt werden.lachs

Biostoffe, welche in vielen Lebensmitteln enthalten sind, transportieren Fettbausteine in die Brennkammern der Körperzellen. Sie sorgt dafür, das Fett richtig verwertet wird. Zu den Biostoffen zählt Vitamin C. Es spaltet Fett wirksam und ist vor allem in sauren Obstsorten wie Zitrusfrüchten, Kiwis, Äpfeln, Stachelbeeren enthalten. Aber auch in Gemüse, das darüber hinaus Vitamin A, Ballaststoffe und Mineralien enthält. Vitamin C- haltige Gemüse sind Kohlgemüse, grünes Blattgemüse und Paprika.

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Magnesium ist ein Mineral, das den Stoffwechsel anregt und als Bestandteil von Enzymen Fett auslösende Nervenreizstoffe bindet. Magnesium ist enthalten in Vollkornprodukten, Nüssen und Hülsenfrüchten.

Carnitin transportiert die Fettmoleküle zur Verbrennung in die Muskelzellen, wo das Fett in Energie umgewandelt wird. Es verhindert, dass sich zu viel Fett im Blut ansammelt. Enthalten ist Carnitin in Milchprodukten, Käse und Fleisch.eiweiss

Linolsäure ist im Aufbau der Darmschleimhaut beteiligt, die undurchlässig ist, sodass ausgeschiedene Fette bei ihrem Abtransport nicht in die Blutbahn gelangen und sich in den Fettzellen festsetzen können. Enthalten ist Linolsäure in kalt gepressten Pflanzenölen.

 

 

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